Kommentar

Kommentar: Kompetenzentransfer – Bleiben wir nicht doch ein Stückchen Wallonie?

Die Kompetenzen Wohnungsbau, Raumordnung und Energie werden von der Wallonischen Region nach Eupen transferiert. Festgelegt wurde auch, dass die Soziale Wohnungsbaugesellschaft Nosbau nach der Übertragung der Zuständigkeit Wohnungsbau nicht mehr für die fünf frankophonen Randgemeinden zuständig sein wird. Dies ist ein Indiz mehr für das wachsende Selbstvertrauen der politisch Verantwortlichen im deutschsprachigen Landesteil. Mehr ...

Zeigt uns noch einmal die Schönheit des Spiels!

Der Traum vom Weltmeistertitel ist ausgeträumt. Die Roten Teufel haben ihr Halbfinale gegen Frankreich mit 0:1 verloren. Noch ist die WM aber nicht vorbei: Als Trost bleibt das Spiel um Platz drei. Und die Möglichkeit, noch einmal ein Ausrufezeichen zu setzen. Mehr ...

Kommentar: Scheinmanöver mit Nebenwirkungen

Wenn es nicht gerade die Fußball-WM ist, gibt es in diesen Tagen vor allen Dingen ein Thema: die Flüchtlingspolitik. Um ein Haar wäre in Deutschland die Schicksals- oder Zweckgemeinschaft von CDU und CSU daran zerbrochen. Und damit die Regierungskoalition. Wobei Begrifflichkeiten eine seltsame Eigendynamik entwickeln, findet Stephan Pesch in seinem Wochenkommentar. Mehr ...

Kommentar: Bitte gehen Sie weiter! Hier gibt es was zu sehen

"Endlich: Eupen ist schöner!" So der Titel eines BRF-Beitrags in dieser Woche über die neuesten Entwicklungen in der Eupener Innenstadt. Allerdings braucht es, um das "schönste Städtchen der Euregio" zu werden, wie es Michael Johnen so zukunftsfroh und tatendurstig im Interview formulierte, dann doch noch einiges mehr, findet Volker Krings in unserem Wochenkommentar. Mehr ...

Entmenschlichung – Ein Kommentar

Fußballweltmeisterschaft hin oder her, Fragen wie zum Beispiel, ob Deutschland tatsächlich das Vorrundenaus droht, oder ob die Roten Teufel vielleicht sogar den Pokal holen, all das darf auch nicht von den verstörenden Bildern ablenken, die wir in dieser Woche in Amerika gesehen haben. Kinderlager. Kinder, die von ihren Eltern getrennt und eingesperrt werden, weil sie sich illegal in den USA aufhalten. US-Präsident Donald Trump hat diese "Nulltoleranz-Politik" inzwischen zwar rückgängig gemacht. Die Maßnahme steht dennoch stellvertretend für eine Geisteshaltung. Auch in Europa ist der Populismus auf dem Vormarsch; und auch hier drohen Menschenrechte, relativ zu werden. Mehr ...

Let me entertain you – Die Welt zu Gast bei Putin

Die neue Zeitrechnung hat begonnen: Bis zum 15. Juli richtet sich der Tagesablauf für viele nach den Anstoßzeiten bei der Fußball-WM. Das Spiel erobert sich den Platz zurück. Zuletzt war er von der Diskussion beherrscht, ob so eine sportliche Großveranstaltung überhaupt in einem autoritär geführten Land wie Russland stattfinden dürfe. Eine immer wiederkehrende und ziemlich scheinheilige Debatte. Mehr ...

Suche Fachkraft, biete Traumjob! Über den Paradigmenwechsel auf dem Arbeitsmarkt

"Jobs, Jobs, Jobs", lautet das Credo der Regierung Michel. Auf der anderen Seite bleiben immer mehr Stellen unbesetzt. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft weiß man um den Fachkräftemangel und man weiß, was junge Menschen von ihrem Arbeitsplatz erwarten, jetzt wo die Ergebnisse einer Befragung vorliegen. Aus all dem geht hervor: Die Unternehmer sind gefordert, meint Stephan Pesch im Wochenkommentar. Mehr ...

Kommentar: Radikalisierung und Wiedereingliederung – Eine Frage der Perspektive

Das Attentat von Lüttich hat in dieser Woche viele Fragen aufgeworfen. Die drängendste davon ist, warum der Täter überhaupt auf Hafturlaub durfte. Eine berechtigte Frage, die auch die Frage nach besserer Begleitung von Häftlingen im Hinblick auf ihre Wiedereingliederung beinhaltet. Aktuell ist die quasi inexistent. Den Häftlingen fehlt es an Perspektiven - und das macht sie zu leichten Zielen für religiöse Fanatiker, meint Anne Kelleter in ihrem Kommentar. Mehr ...

Windpark Recht: Jetzt sind die Bürger gefragt

In Recht sollen die Bürger am 17. Juni klar machen können, ob sie einen Windpark wollen oder nicht. Ein gutes Beispiel von direkter Demokratie. Jetzt sind die Bürger gefragt - im doppelten Sinne. Mehr ...