Kommentar

Kommentar: Demokratie? Nein, danke?

Die Gemeinderatswahlen am Sonntag haben uns in den letzten Wochen schwer beschäftigt. Tatsächlich war die Wahl in der DG noch nie so spannend und noch nie so langweilig - je nachdem auf welche Gemeinde man schaut. Dabei zeigt sich in beiden Fällen das gleiche Problem, meint Anne Kelleter in ihrem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Angst vor dem Blackout – Zeit zum Umdenken

Die Angst vor dem Blackout - seit vergangenem Wochenende macht sie wieder die Runde. Wie vor vier Jahren, als Belgien schon einmal drohte, Teile des Landes vom Stromnetz nehmen zu müssen, weil nicht genug Strom produziert werden konnte. Die Gefahr besteht jetzt wieder. Im November soll nur einer von sieben Kernreaktoren in Belgien Strom liefern können. Energieministerin Marie-Christine Marghem stand die ganze Woche über in der Kritik. Sie reichte diese weiter an den Energiebetreiber Electrabel. Ein unsägliches Katz-und-Maus-Spiel, durch das die Probleme nicht gelöst werden, wie Kay Wagner findet. Mehr ...

„Einfache Lösungen“ im Realitätscheck – Ein Kommentar

Ein EU-Gipfel, der sich mal wieder mindestens zur Hälfte um die Asyl- und Migrationspolitik drehte, innenpolitische Spannungen um die sogenannte Transitmigration - es war mal wieder eine Woche, in der viel über die Flüchtlingsproblematik gesprochen worden ist. In beiden Fällen glauben Beobachter aber zu erkennen, dass die Parolen über angeblich "einfache Lösungen" inzwischen von der Realität eingeholt werden. Auf der Suche nach langfristigen Lösungen wäre das eigentlich doch mal ein Anfang. Mehr ...

Kommentar: Die Kandidaten stehen fest – jetzt muss gewählt werden

Jetzt sind es noch vier Wochen bis zum Wahltermin. Die zum Teil schwierige Suche nach Kandidaten ist beendet - die Frist, um Listen einzureichen, ist vorbei. Im Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft streiten in der Regel die traditionellen Parteien um die Gunst der Wähler. In der Eifel, wo sich seit längerem eher offene Listen präsentieren, sieht das Bild sehr unterschiedlich aus: In Büllingen und Burg-Reuland wird es jeweils nur eine Liste geben - in St. Vith, wo zuletzt eine Übermacht der amtierenden Mehrheit beklagt wurde, sind es nun fünf Bewerberlisten - darunter ein Einzelkandidat. Wir sollten froh sein, wenn wir die Wahl haben, findet Stephan Pesch in seinem Kommentar. Mehr ...

Rassismus und Whataboutism – Ein Kommentar

Die Begriffe "Rassismus" oder "Rechtsextremismus" prägen die Schlagzeilen: Neonazis im deutschen Chemnitz, die Affäre um die rechtsradikale Organisation "Schild en Vrienden" in Flandern oder die rassistischen Anfeindungen gegen eine RTBF-Wettermoderatorin. Der demokratische Rechtsstaat muss sich jetzt mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mittel gegen Extremismus zur Wehr setzen, meint Roger Pint in seinem Kommentar. Mehr ...

Kommentar: Junge Frauen wollen heiraten, ein Haus bauen und Kinder kriegen

In einem Interview hat sich Jean-Marie Cormann von der Liste “Raeren zuerst” am Mittwoch im BRF über die aktuelle Handhabung der Frauenquote bei Gemeinderatswahlen beschwert. Dabei ging es auch um die Gründe, warum Frauen sich gegen ein Engagement in der Politik entscheiden. Seine Aussagen dazu waren nicht politisch korrekt, und genau deshalb wertvoll, findet Anne Kelleter in ihrem Kommentar. Mehr ...

Drama von Moresnet: Hätte man das verhindern können?

Nach der Messerattacke in Moresnet-Chapelle am Mittwoch sind noch nicht alle Tatumstände geklärt. Doch stand sehr schnell ein Vorwurf im Raum: Die Opfer seien von Polizei und Justiz nicht ausreichend geschützt worden - trotz mehrmaliger Beschwerden und Anzeigen. Das muss geprüft werden. Voreilige Schlüsse sind aber nicht angebracht. Mehr ...

Kommentar: Lehren aus dem Brückeneinsturz in Genua

Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua waren sie wieder da - wie bei anderen Katastrophen: vorschnelle Erklärungsversuche, Verallgemeinerungen, Schuldzuweisungen. Unabhängig von der noch zu klärenden Ursache und Verantwortung muss das Unglück Anlass geben, Lehren daraus ziehen. Dabei geht es nicht nur um stabile Brücken oder Straßen. Mehr ...