Al-Kaida bekennt sich zu Angriff auf Gasanlage in Algerien

Das Terrornetzwerk Al-Kaida hat sich zu einem Raketenangriff auf eine Gasanlage ausländischer Ölkonzerne in Algerien bekannt.

Dies sei eine Botschaft an alle westlichen Gasunternehmen im Land, dass sie künftig direkt ins Visier genommen würden, hieß es am Samstag in einer über das Internet verbreiteten Stellungnahme der Gruppe Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM). Diese Aktion zerstöre auch alle Behauptungen der algerischen Regierung, dass sie den Terrorismus vernichte.

Bei dem Angriff auf die Gasanlage der Ölkonzerne Statoil, BP und Sonatrach war am Freitag nach Angaben der Unternehmen niemand zu Schaden gekommen. In der Anlage in der Wüste Algeriens, 1.250 Kilometer südlich der Hauptstadt Algier, arbeiten 600 Menschen.

Al-Kaida erklärte, sie habe zwei Raketen zur Warnung abgeschossen, bevor sie zehn Raketen direkt auf die Anlage abgefeuert habe. AQIM ist für zahlreiche Anschläge in Algerien und anderen Ländern der Region verantwortlich.

dpa/sh

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