Inzwischen mehr als 5600 Tote durch Taifun „Haiyan“

Mindestens 5632 Menschen sind nach Angaben der Behörde für Katastrophenschutz auf den Philippinen ums Leben gekommen, 1759 werden noch vermisst. Auch von sechs Belgiern fehlt jede Spur. 

"Rettet Bislig! Wir brauchen Essen": Schild in der zerstörten Stadt Bislig auf Leyte

"Rettet Bislig! Wir brauchen Essen": Schild in der zerstörten Stadt Bislig auf Leyte

Gut drei Wochen nach der Taifunkatastrophe auf den Philippinen steigt die Zahl der Opfer weiter. Mindestens 5632 Menschen seien ums Leben gekommen, 1759 würden noch vermisst, teilte die Behörde für Katastrophenschutz am Samstag mit. Bei den Aufräumarbeiten in meterhohen Trümmerbergen werden immer noch Leichen entdeckt.

Taifun „Haiyan“ war der gewaltigste Taifun, der je an Land kam. Er zog am 8. November über den Inselstaat und hinterließ ein riesiges Notstandsgebiet. Fast vier Millionen Menschen wurden vertrieben und sind auf Hilfe angewiesen.

Immer noch werden sechs Belgier vermisst. Das gab das Außenministerium am Donnerstag bekannt. Bei einem der Männer gebe es kaum Hoffnung. Er wohnte auf der besonders schwer getroffenen Insel Leyte. Um zwei andere Belgier sorge man sich weniger, da sie in einem Gebiet leben, über das der Taifun nicht hinweggezogen war.

Bei einem der sechs Vermissten geht das Außenministerium davon aus, dass er starb. Allerdings sei bislang keine Leiche gefunden worden. Zu den zwei anderen Personen gibt es keine Angaben. Etwa 800 Belgier leben auf den Philippinen.

dpa/belga/sh/km - Bild: Noel Celis (afp)