Dutzende Tote bei Gewalt im Irak – Bomben vor sunnitischen Moscheen

Die Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten in Irak nimmt kein Ende.

Bei der Explosion mehrerer Sprengsätze vor 2 sunnitischen Moscheen sind heute 4 Menschen ums Leben gekommen. Erst vor 2 Tagen waren nordöstlich von Bagdad 31 Schiiten bei einem Selbstmordanschlag vor einer Moschee getötet worden. In der schiitischen Pilgerstadt Kerbela beschuldigte ein hoher Geistlicher in seiner Freitagspredigt die Vertreter der größten Fraktionen im irakischen Parlament, die Schuld an der Anarchie im Land zu tragen. Es müsse, so der Prediger, möglichst rasch eine Verbesserung der schlechten Sicherheitslage eintreten.