Über 150Tote bei Rebellenoffensive im Tschad

Die Lage im Tschad bleibt weiter gepsannt. Nach dem misslungenen Versuch von Rebellengruppen, Staatschef Déby zu stürzen, sind mindestens 150 Aufständische ums Leben gekommen.

Dies erklärte der Verteidigungsminister des Tschad heute in der Hauptstadt Ndjamena. Regierungstreue Truppen haben die Rebellen inzwischen wieder in den Sudan zurückdrängen können. Wieviel Opfer die Gefechte der Regierungstruppen gefordert haben, ist noch unklar. Frankreich hatte Anfang der Woche seine rund 1.200 im Tschad stationierten Soldaten in Alarmbereitschaft versetzt. In dem zentralfrikanischen Land leben derzeit rund 1.500 Franzosen und rund 300 Staatsbürger aus anderen EU-Ländern.