Cholera: Südafrika erklärt Grenzregion zum Notstandsgebiet

Angesichts der Cholera-Epidemie in Simbabwe hat das Nachbarland Südafrika die Grenze zum Notstandsgebiet erklärt.

In der Provinz Limpopo seien bereits 664 Fälle von Cholera-Infektionen bekannt, meldet der nationale Rundfunk. Acht Menschen seien bisher daran gestorben. Besonders schwer betroffen ist die Grenzstadt Musina, in die viele erkrankte Simbabwer auf der Suche nach Hilfe flüchten.
In Simbabwe sind knapp 16.000 Menschen an Cholera erkrankt und rund 750 daran gestorben. Das Gesundheitssystem dort ist auch wegen der schlechten Trinkwasserversorgung kaum noch funktionsfähig.

dpa/jp