Hamas-Regierung: Stopp der EU-Hilfe ist „Kollektivstrafe“

Die von der radikal-islamischen Hamas geführte Palästinenserregierung hat den Stopp der EU-Finanzhilfe als «unangemessen und unfair» verurteilt.

Die Entscheidung der EU- Außenminister werde «niemals einem Ausgleich und einer Beruhigung in der Region dienen», sagte Außenminister Sahar vor Reportern in Gaza. Die EU will der Autonomiebehörde erst dann wieder Finanzhilfe geben, wenn sich die Hamas-Regierung vom Terrorismus lossagt, Israel anerkennt und alle bestehenden Abkommen respektiert. Die EU-Außenminister kündigten allerdings an, sie seien zu direkten Hilfen an die palästinensische Bevölkerung bereit, um deren «Grundbedürfnisse» von Nahrung, Trinkwasser und Strom zu decken.