Das Flugzeug mit 141 Menschen an Bord habe im September auf dem Weg von Manchester nach Memmingen rund sieben Kilometer von dem Flugplatz im Allgäu entfernt viel zu schnell an Höhe verloren.
Die Maschine sei zwischenzeitlich mit einer Sinkrate von fast 1000 Metern pro Minute gen Boden gesunken. Den Piloten sei es gerade noch rechtzeitig gelungen, die Boeing 737 nach oben zu ziehen.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig bestätigte den Zwischenfall am Sonntag. «Auf dem Flug gab es eine schwere Störung. Wir untersuchen den Fall.» Auch ein Sprecher des Flughafens erklärte, dass es im September einen Vorfall gegeben habe, wollte sich zu Details aber nicht äußern. Damals sei die Maschine noch im Zuständigkeitsbereich der Flugsicherung München gewesen. Dort war zunächst niemand zu erreichen.
Bei Ryanair war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die irische Fluggesellschaft war zuletzt mehrfach wegen angeblicher Sicherheitsmängel in die Schlagzeilen geraten.
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