Etwa 8000 Polizisten sollen unter anderem aufgeboten werden, um die mehr als 20 Kilometer lange Strecke für den Fackellauf abzusichern. Auch Polizeihubschrauber sollen zur Beobachtung des Laufs eingesetzt werden.
Die Behörden befürchten Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern von Menschenrechtsgruppen und pro-chinesischen Demonstranten. Hunderte von Chinesen wollen die olympische Fackel in Seoul begrüßen.
Auf der anderen Seite kündigten zahlreiche Menschenrechtsgruppen und andere Organisationen Proteste rund um den Fackellauf an, die sich sowohl gegen die Tibet-Politik des Olympia-Gastgebers China als auch gegen die Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge durch die chinesischen Behörden richten sollen. Schätzungen gehen von bis zu 300 000 nordkoreanischen Flüchtlingen in China aus, wo sie sich in der Regel aus Angst vor einer Ergreifung versteckt halten. Aus dem kommunistischen Nordkorea flüchten jedes Jahr zahlreiche Menschen, weil sie Hunger leiden oder brutal unterdrückt werden.
Strenge Sicherheitsvorkehrungen für olympischen Fackellauf in Seoul
Aus Sorge vor Störungen des olympischen Fackellaufs durch die südkoreanische Hauptstadt Seoul an diesem Sonntag bereiten die örtlichen Behörden strengste Sicherheitsmaßnahmen vor.