Am Hafen der Stadt war am Dienstag eine Gedenkveranstaltung angesetzt, zu der unter anderem 650 Nachfahren von Opfern des Unglücks erwartet wurden.
Anschließend sollte die Fahrt mit einem Schiff aus der Zeit nachgestellt werden, außerdem stand die Eröffnung eines neuen Museums an. Gegen Mittag - genau 100 Jahre, nachdem die "Titanic" Southampton Richtung New York verlassen hatte - sollte eine Aufnahme ihres Schiffssignals erklingen.
Southamptons Geschichte ist fest mit der "Titanic" verwoben. Von den rund 1500 Menschen, die beim Untergang des Schiffes ums Leben kamen, hatten 550 eine Adresse in der Hafenstadt in Südengland. Die meisten von ihnen gehörten zur Crew. Über Jahrzehnte war dort nur wenig über das Thema gesprochen worden, obwohl es zahlreiche Gedenkstätten gibt. Zum 100. Jubiläum der Katastrophe sollte sich das ändern - unter anderem erzählt nun ein Museum die Geschichte der Stadt und des Schiffes.
Die "Titanic" war am 10. April 1912 gegen Mittag in Southampton losgefahren. In der Nacht auf den 15. April rammte das damals größte Schiff der Welt einen Eisberg und sank.
dpa/est - Bild: Stadtverwaltung Southampton (afp)