Madrid bringt umstrittenes Gleichstellungsgesetz auf den Weg

Sie spanische Regierung hat heute ein heftig kritisiertes Gleichstellungsgesetz auf den Weg gebracht.

In dem Entwurf werden Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern verpflichtet, in den Tarifgesprächen mit den Gewerkschaften Massnahmen zur Förderung von Frauen auszuhandeln. Zudem sollen künftig mindestens 40% der Mitglieder des Vorstands Frauen sein. Ziel ist es, ein Ende der Diskriminierung von Frauen in Arbeit und Gesellschaft zu erreichen.
Auch bei den spanischen Parteien soll die Gleichberechtigung von Mann und Frau verstärkt werden. So soll der Frauenanteil auf den Kandidatenlisten auf mindestens 40% festgeschrieben werden.