In einer Erklärung des Regierungschefs wurde der Schritt begründet mit der ständigen Wiederkehr von Katastrophen in dem betroffenen Bagdader Stadtviertel, die gezeigt habe, wie unzureichend die Sicherheitsmaßnahmen dort gewesen seien. Auf einem Markt des Viertels hatte eine Autobombe 140 Menschen in den Tod gerissen. Insgesamt waren bei Anschlägen in Bagdad gestern 195 irakische Zivilisten getötet worden.
Bagdad: Regierungschef al-Maliki ordnet nach Blutbad Ermittlungen an
Nach dem Blutbad in Bagdad hat Ministerpräsident al-Maliki ein Ermittlungsverfahren gegen einen hochrangigen Offizier der irakischen Armee angeordnet.