Demnach gaben die 19 und 20 Jahre alten Männer religiös-nationalistische Motive für den Überfall auf den Bibel-Verlag in der südosttürkischen Stadt Malatya an. Sie hätten für «Vaterland und Glauben» gehandelt, zitierte eine türkische Zeitung einen der mutmaßlichen Täter. Bei dem Anschlag waren zwei türkische Mitarbeiter eines kleinen christlichen Verlags und ein Deutscher brutal ermordet worden. Der 46-jährige hatte in Malatya für eine Beraterfirma als Übersetzer gearbeitet und lebte seit 2003 mit seiner Frau und seinen drei Kindern in der Türkei.
Türkei: Mutmaßliche Mörder haben Morde in türkischem Bibel-Verlag gestanden
Einen Tag nach der Ermordung von drei Christen in der Türkei haben die fünf Festgenommenen Medienberichten zufolge die Tat gestanden.