Über 100 Tote bei Anschlägen im Irak

Irak erlebt den blutigsten Tag seit der Parlamentswahl vor drei Wochen.

Mehr als 90 Menschen starben heute allein bei zwei Selbstmordanschlägen in der schiitischen Pilgerstadt Kerbela.
Der Anschlag habe sich auf halber Strecke zwischen den beiden schiitischen Heiligtümern der Stadt ereignet, erklärte die Polizei.
Bei einem zweiten Selbstmordanschlag vor einem Rekrutierungsbüro der Polizei im westirakischen Ramadi kamen 30 Menschen ums Leben. Vor dem Zentrum warteten nach US- Angaben rund 1000 Bewerber, als sich der Täter in die Luft sprengte.