Blutigste Anschlagsserie seit irakischer Parlamentswahl

Bei der blutigsten Anschlagsserie im Irak seit der Parlamentswahl Mitte Dezember sind mehr als 50 Menschen getötet worden.

Der folgenschwerste Anschlag am Mittwoch ereignete sich auf dem Friedhof der Kleinstadt Mukdadija. Dort riss ein Selbstmord- Attentäter mehr als 30 schiitische Trauergäste mit in den Tod. Vermutlich sind sunnitische Extremisten für den Anschlag verantwortlich. Trotz der Gewalt zeichnet sich auf politischer Ebene eine Annäherung zwischen Schiiten und Sunniten ab. Sie wollen über die Bildung einer Regierung der Nationalen Einheit verhandeln.