Iran hat erneut drei Männer hingerichtet, die an den Protesten vom Januar beteiligt gewesen sein sollen. Die Männer waren in Karadsch im Westen des Landes festgenommen worden. Die Justiz warf ihnen Taten gegen die nationale Sicherheit im Auftrag Israels und der USA vor. Sie sollen Regierungsgebäude angegriffen und Feuer gelegt haben.
Damit hat Iran nach den Protesten bislang mindestens 40 Männer hingerichtet. Menschenrechtler werfen Teheran vor, die Todesstrafe zur Einschüchterung einzusetzen. Laut Amnesty International gab es in diesem Jahr im Iran so viele Hinrichtungen wie seit 1981 nicht mehr.
belga/vk