Paraguays abgesetzter Präsident Peña sitzt in Untersuchungshaft. Peña wurde zuvor wegen Untreue angeklagt.
Hintergrund ist die Pleite der Ueno Bank. Peña soll öffentliche Gelder massiv in die Bank gelenkt haben. Er hatte selbst Aktien der Bank.
Der Senat hatte Peña zuvor einstimmig abgesetzt. Die Zentralbank von Paraguay hatte die Bank unter Zwangsverwaltung gestellt. Dadurch waren die Guthaben von fast drei Millionen Menschen eingefroren. Das ist etwa die Hälfte der Bevölkerung.
Der neue Präsident Alliana versprach den Betroffenen volle Entschädigung. Rund 1,2 Millionen Menschen haben ihr Geld bereits zurückerhalten.
belga/vk