Israels Präsident Herzog beauftragt den Oppositionspolitiker Eisenkot mit der Regierungsbildung. Er hat ihn für Sonntag um 16 Uhr nach Jerusalem eingeladen.
Herzog hatte in den vergangenen Tagen Gespräche mit allen Parteien geführt. Dabei zeichnete sich ab, dass Eisenkot mit der Unterstützung arabischer Parteien rechnen kann. Bisher hat Eisenkot eine Zusammenarbeit mit arabischen Parteien allerdings abgelehnt.
Eisenkot ist der wichtigste Gegner von Ministerpräsident Netanjahu. Dessen Likud wurde bei der Wahl stärkste Kraft. Eisenkots Partei landete auf Platz zwei. Netanjahu hatte zuletzt zu einer Regierung der nationalen Einheit aufgerufen. Eisenkot nannte das eine billige PR-Masche.
dpa/dlf/vk