Nach den tödlichen Schüssen auf dem Marktplatz von Krakau stuft die polnische Staatsanwaltschaft den Vorfall als terroristische Straftat ein. Ermittelt werde wegen der Tötung von sechs Personen sowie des versuchten Mordes an zahlreichen weiteren, teilte die Staatsanwaltschaft auf der Plattform X mit. Auch Ministerpräsident Donald Tusk sprach wegen der Schwere des Verbrechens von Terrorismus.
Am Samstag hatte ein Mann auf dem Marktplatz von Krakau aus einem Auto heraus auf Passanten geschossen. Er wurde bei dem darauffolgenden Polizeieinsatz schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Zu seinen Opfern zählen auch mehrere Ausländer.
Zum Motiv des Täters gibt es keine Klarheit. Polens Innenminister Kierwinski erklärte, der 25-jährige Mann sei offenbar von rechtsextremen Ideologien beeinflusst.
In seinem Haus in einer Ortschaft 150 Kilometer nordöstlich von Krakau wurden drei weitere Leichen gefunden, bei denen es sich laut Polizei um seine Eltern und eine Schwester handelt.
Präsident Nawrocki ordnete für Sonntag und Montag Staatstrauer an.
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