In den USA sind innerhalb einer Woche drei Menschen an Masern gestorben. Dabei handelt es sich laut den Behörden um zwei Kinder und eine Frau. Insgesamt wurden nach amtlichen Angaben in diesem Jahr landesweit insgesamt rund 5.200 Fälle festgestellt. Das sind mehr als doppelt so viele wie im gesamten vergangenen Jahr - und der höchste Stand seit Jahrzehnten.
US-Gesundheitsminister Robert Kennedy Jr. steht wegen der steigenden Zahl an Ansteckungen schon seit geraumer Zeit in der Kritik. Er hatte immer wieder Zweifel an der Wirksamkeit von Masernimpfungen geäußert. Laut der Weltgesundheitsorganisation sank die geschätzte Anzahl an Masernfällen dank der Impfungen weltweit zwischen dem Jahr 2000 und 2024 um rund 71 Prozent.
dpa/moko