Der Präsident von Paraguay, Santiago Peña, hat seinen Rücktritt angekündigt. Der 47-Jährige war im Zuge eines Bankenskandals unter Druck geraten.
Er trete zurück, um die Stabilität, den sozialen Frieden und Schutz der demokratischen Institutionen zu wahren, so Peña. Er war seit rund drei Jahren im Amt. Zuvor war Peña unter anderem Finanzminister.
Die Bank Ueno war unter Zwangsverwaltung der Zentralbank des südamerikanischen Landes gestellt worden, nachdem die Eigenkapitalquote des Geldinstituts unter 50 Prozent des vorgeschriebenen Mindestwertes gefallen war.
Die Konten der fast drei Millionen Kunden der Bank wurden daraufhin vorerst eingefroren. Peña war bis vor Kurzem noch Anteilseigner des Ueno-Mutterkonzerns gewesen.
belga/dpa/moko