In den USA haben führende Republikaner mit klaren Worten auf das Wahldebakel bei den Midterms reagiert und eine schonungslose Analyse des Ergebnisses gefordert.
Vizepräsident JD Vance sieht im Iran-Krieg den Grund für die Niederlage. Präsident Trump hatte den Krieg gemeinsam mit Israel begonnen, in der Folge stiegen die Spritpreise in den USA deutlich an.
Am Mittwoch räumte Trump ein, Vances Darstellung stimme "größtenteils". Gleichzeitig verteidigte er seine Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. Wenn er noch einmal vor der Wahl stünde, würde er genauso handeln, sagte Trump.
Johnson gibt Führungsposten im Parlament auf
Nach der Niederlage der Republikaner will der bisherige Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, nicht als Minderheitsführer weitermachen. Öffentlich äußerte sich Johnson dazu zunächst nicht.
Der republikanische Politiker aus dem südlichen Bundesstaat Louisiana war 2017 ins Repräsentantenhaus und 2023 zu dessen Sprecher gewählt worden. Johnson gilt als enger Vertrauter von US-Präsident Trump.
dpa/sh