Hacker haben in Frankreich Kühlkammern mit Blutspenden angegriffen. Das bestätigten die Behörden am Mittwoch. Betroffen waren drei Standorte des Blutspendedienstes EFS.
Der Angriff hatte am Montag einen Kühltechnik-Dienstleister getroffen. Die Temperatur in mehreren Kammern wurde verstellt und stieg von - 30 auf + 110 Grad. Ein Techniker bemerkte den Fehler und griff schnell ein. Nach Angaben des EFS gingen keine Blutprodukte verloren.
In den Kammern lagerten Blutproben und Plasma für Transfusionen und Medikamente. Der Fernzugriff wurde gesperrt, die Bestände kamen in andere Anlagen.
Zuletzt waren schon Supermarkt-Kühlungen in mehreren europäischen Ländern angegriffen worden, darunter auch in Belgien.
belga/vk