In Polen haben Polizei, Grenzschutz und Militär einen Großeinsatz an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad begonnen. Das sagte Regierungschef Tusk in Warschau.
Die Geheimdienste hatten vor dem Eindringen bewaffneter Personen gewarnt. Kurz nach Mitternacht seien Bewegungen an der Grenze gemeldet worden. Unter anderem seien Personen mit Taschenlampen unterwegs gewesen. Die Einsatzkräfte hätten Provokationen verhindert.
Die Geheimdienste hatten schon länger vor Zwischenfällen Anfang November gewarnt. Das habe ihm auch der Nato-Oberbefehlshaber Grynkewich bestätigt, sagte Tusk.
Polen und Kaliningrad teilen sich eine gut 230 Kilometer lange Grenze. Die Exklave ist stark militarisiert und von den Nato-Staaten Polen und Litauen umgeben.
dpa/vk