Bolivien hat wegen Dürren und drohender Überschwemmungen im Zusammenhang mit dem Klimaphänomen El Niño den Notstand ausgerufen. Präsident Paz erklärte, so könnten zusätzliche finanzielle Mittel und Rettungskräfte mobilisiert werden.
Die Vereinten Nationen hatten unlängst gewarnt, die aktuelle El-Niño-Phase könne eine bislang beispiellose Stärke erreichen. Das Klimaphänomen tritt alle zwei bis sieben Jahre auf. Dabei erwärmt sich das Oberflächenwasser im Pazifik, was weltweit die Windstärke und Niederschlagsmengen verändert.
Auch Nachbarländer Boliviens sind von den Auswirkungen betroffen: In Peru gab es verstärkt Waldbrände, dabei kamen zwölf Menschen ums Leben. In Teilen Chiles wurde der regenreichste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen registriert.
belga/dlf/jp