Am Dienstag sind die US-Amerikaner dazu aufgerufen, bei den Midterms ihre Stimme abzugeben. Dabei werden alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses und ein Drittel des Senats neu gewählt.
Seit einigen Jahren werden in vielen Bundesstaaten die Anforderungen für die Teilnahme an den Wahlen verschärft. Um nachzuweisen, dass sie die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzen und damit wahlberechtigt sind, müssen Bürger in immer mehr Bundesstaaten eine Kombination verschiedener Dokumente vorlegen können - beispielsweise einen Reisepass, einen Führerschein und eine Geburtsurkunde.
Viele Menschen besitzen diese Dokumente nicht. Hinzu kommt, dass der bürokratische Aufwand mit erheblichen Kosten verbunden ist. Die Trump-Administration will mit den strengeren Vorschriften verhindern, dass Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus an den Wahlen teilnehmen. Die Demokraten werfen ihnen vor, damit gezielt bestimmte Bevölkerungsgruppen vom Wahlrecht auszuschließen.
vrt/sh