US-Außenminister Rubio hat eine direkte Beteiligung der USA an der Ausreise von Flavio Bolsonaro bestritten. Das sagte er am Samstag bei einer Pressekonferenz in Atlanta.
Bolsonaro war nach seiner Niederlage bei der Präsidentenwahl in Brasilien mit seiner Familie in die USA gereist. Ein Gericht hatte zuvor angeordnet, seine Pässe zu beschlagnahmen. Bolsonaro habe schon vorher ein Visum besessen, sagte Rubio. Präsident Trump habe entschieden, ihn einreisen zu lassen.
Trump nannte die Wahl in Brasilien eine Schande. Bolsonaro dürfe so lange bleiben, wie er wolle. Ein Treffen plant Trump nicht. Bolsonaro bezeichnet sich weiter als wahren Staatschef Brasiliens. Er spricht von Verfolgung. Sein Vater Jair Bolsonaro verbüßt wegen eines Putschversuchs eine lange Haftstrafe.
belga/vk