In Frankreich sind bei Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten am Samstag rund 565 Menschen festgenommen worden. Das teilten das Innenministerium und die Pariser Polizeipräfektur am Samstagabend mit.
Landesweit gingen etwa 320.000 Menschen auf die Straße, davon 70.000 in Paris. In der Hauptstadt wurden vier Polizisten und ein Gendarm verletzt. Auf einen Gendarmen warfen Randalierer einen Molotowcocktail. Innenminister Nuñez sprach von versuchtem Totschlag.
Insgesamt seien die Proteste aber gut verlaufen, sagte er. Am Samstagabend war die Lage in Paris wieder ruhig. Um neue Krawalle zu verhindern, hatte die Regierung 70.000 Einsatzkräfte aufgeboten.
belga/vk