Nach seiner illegalen Ausreise in die USA wirft der unterlegene brasilianische Präsidentschaftskandidat Flávio Bolsonaro dem gegnerischen Lager Wahlbetrug vor. Außerdem kündigte er an, aus dem Ausland die Opposition in seiner Heimat anführen zu wollen.
Bolsonaro ist nach seiner Wahlniederlage in die USA geflohen und hält sich in Florida auf. Mit seiner Flucht ins Ausland verstieß er gegen die Auflagen der brasilianischen Justiz, die gegen ihn wegen Geldwäsche und Korruption ermittelt.
Von Florida aus richtete er kämpferische Worte an seine Anhänger. Zudem wetterte er gegen die brasilianische Justiz, die er als Handlanger des linken Präsidenten und Wahlsiegers Lula da Silva betrachtet.
dpa/sh