Die Ölexporte aus dem Nahen Osten haben wieder das Niveau vor dem Krieg zwischen den USA und dem Iran erreicht. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Nach Angaben des US-Militärs wurden inzwischen mehr als 3.000 Schiffe sicher durch die Straße von Hormus eskortiert. Trotzdem bleiben die Ölpreise hoch. Grund ist die Sorge vor einer erneuten Eskalation des Konflikts.
Der europäische Gaspreis ist deutlich gestiegen. An der führenden Amsterdamer Gasbörse kostete eine Megawattstunde am Montagmorgen mehr als 97 Euro. Anfang des Monats lag der Preis noch unter 75 Euro. Vor Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar waren es rund 32 Euro.
Damit erreicht der Gaspreis den höchsten Stand seit der europäischen Energiekrise im Dezember 2022. Damals waren die russischen Gaslieferungen nach Europa infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nahezu vollständig zum Erliegen gekommen.
vrt/mh