Der französische Präsident Macron rechnet am kommenden Samstag erneut mit einer angespannten Sicherheitslage bei den angekündigten Demonstrationen.
Bei einem Besuch in Marseille räumte er ein, dass das Ausmaß der gewaltsamen Zwischenfälle bei den Protesten am 17. Oktober nicht vorhergesehen worden sei. Damals hätten sich bereits früh am Morgen zahlreiche linksradikale Gruppen versammelt, sagte Macron vor Journalisten im Rathaus von Marseille. Das Gebäude war an diesem Tag kurzzeitig gestürmt und verwüstet worden.
Um Geschäfte und öffentliche Gebäude künftig besser zu schützen, sollen die Demonstrationsrouten nach Angaben des Präsidenten außerhalb der Stadtzentren verlaufen. In Paris war dies am vergangenen Samstag bereits der Fall.
belga/mh