Frankreichs Präsident Macron besucht Montagnachmittag in Marseille Geschäftsinhaber, deren Läden bei den Unruhen am 17. Oktober beschädigt oder geplündert wurden.
Damals waren mehr als 500 Geschäfte betroffen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf über zehn Millionen Euro. Ebenfalls am Nachmittag trifft Premierminister Lecornu Vertreter von Schüler- und Studentenorganisationen zu einem Gespräch.
Die französische Regierung bemüht sich, die Lage zu beruhigen. Die Demonstranten fordern allerdings konkrete Maßnahmen gegen die hohen Lebenshaltungskosten und die Probleme im Bildungswesen.
Die Gewerkschaften kündigen unterdessen weitere Proteste an: Für kommenden Samstag rufen sie zu neuen Kundgebungen auf. Am 5. November soll zudem ein landesweiter Streik stattfinden.
vrt/jp