Serbien steht nach der Parlamentswahl vor einem Machtwechsel. Der langjährige Präsident und Spitzenkandidat der Fortschrittspartei, Vucic, wurde abgewählt. Er hat seine Niederlage bereits eingestanden.
Gewonnen hat die oppositionelle Studentenliste. Auf sie entfielen rund 52 Prozent der Stimmen, sie kommt auf mindestens 135 der 250 Sitze im Parlament. In den Straßen der serbischen Hauptstadt Belgrad brach am Abend Jubel aus, Autokorsos fuhren hupend durch die Stadt.
Die Studentenliste besteht vor allem aus Lehrkräften der Universitäten, Ärzten und Künstlern. Angeführt wird sie von einem Kardiologen.
dpa/jp