Der israelische Ministerpräsident Netanjahu hat kurz vor der Parlamentswahl vor einer existenziellen Bedrohung durch den Iran gewarnt. In sozialen Medien veröffentlichte Netanjahu eine Illustration, die eine nukleare Explosion über der Küstenmetropole Tel Aviv zeigt. In seinem Beitrag stellt er die Gefahr eines iranischen Atomangriffs über innenpolitische Streitfragen.
Zugleich wirft er politischen Gegnern vor, die Sicherheit Israels nicht ausreichend gewährleisten zu können, und warnt vor einem "zweiten Holocaust".
Netanjahus wichtigster Herausforderer, der frühere Generalstabschef Eisenkot, wies die Aussagen scharf zurück. Der Politiker der Mitte-Partei Jaschar wirft Netanjahu auf der Plattform X Lügen und Angstmache vor. Der Regierungschef habe seine Kriegsziele gegenüber dem Iran nicht erreicht und sei gescheitert, schrieb Eisenkot.
dpa/mh