In Serbien gehen die Bürger am Sonntag zu vorgezogenen Parlamentswahlen an die Urnen. Im Mittelpunkt steht vor allem der Machtkampf zwischen der Partei des amtierenden Präsidenten Aleksandar Vučić, der seit zwölf Jahren an der Macht ist, und einer Studentenbewegung, die nach monatelangen Protesten gegen Korruption und Machtmissbrauch entstanden ist. Die Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden Lagern hin.
Die Wahlen finden in einer angespannten Atmosphäre statt, begleitet von Vorwürfen zu Wählereinschüchterung und Druck auf Regierungsgegner.
Die Wahllokale schließen um 20 Uhr. Mit aussagekräftigen Teilergebnissen wird am späten Abend gerechnet.
In Bulgarien wählen die Bürger am Sonntag ein neues Staatsoberhaupt. Die Präsidentschaftswahlen sind von großen Sicherheitsbedenken begleitet. Vorausgegangen war eine Reihe von Drohnenangriffen auf Handelsschiffe vor der bulgarischen Schwarzmeerküste.
vrt/dpa/sh