In Frankreich gehen am Samstag erneut die Gelbwesten sowie Gewerkschaften, Schüler und Studierende auf die Straße. Sie protestieren gegen die hohen Lebenshaltungskosten und für den Erhalt öffentlicher Dienstleistungen.
Nach den schweren Ausschreitungen und Plünderungen der vergangenen Woche gilt landesweit eine erhöhte Sicherheitsstufe. Rund 70.000 Polizisten und Gendarmen sind im Einsatz - etwa 20 Prozent mehr als am vergangenen Wochenende.
Die Behörden haben zahlreiche Demonstrationszüge verboten. In Lyon wurde eine erste Versammlung innerhalb einer gesperrten Zone von der Polizei bereits aufgelöst.
Besonders angespannt ist die Lage in Orléans. Dort werden mehrere tausend Anhänger des rechtsextremen Rassemblement National zu einem Parteikongress erwartet. Gleichzeitig rechnen die Behörden mit 20.000 bis 30.000 Gegendemonstranten.
Für die kommenden beiden Nächte hat der Bürgermeister eine Ausgangssperre für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren verhängt.
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