In der Ägäis sind zwölf Bootsmigranten ums Leben gekommen. Das teilte die griechische Küstenwache mit. 14 Menschen überlebten, darunter ein mutmaßlicher iranischer Schleuser.
Vor der Küste von Lesbos kollidierte den Angaben zufolge am frühen Montagmorgen ein Schnellboot mit Migranten an Bord mit einem Patrouillenboot der Hafenpolizei. Sechs Menschen, darunter vier Frauen, ein Mann und ein Baby, wurden tot aus dem Wasser geborgen. Wenig später kenterte vor der Insel Samos ein weiteres Flüchtlingsboot. Dabei starben fünf Männer und eine Frau.
Immer wieder versuchen Menschen, über die griechischen Inseln und die Gewässer der Ägäis nach Europa zu gelangen. Dabei kommt es regelmäßig zu tödlichen Unglücken. Erst im September war vor der griechischen Insel Gavdos nahe Kreta ein Flüchtlingsboot gesunken. 26 Menschen kamen dabei ums Leben.
belga/mh