In den USA wird die Hinrichtung eines verurteilten Militärangehörigen nun doch nicht live übertragen. Das hat US-Präsident Donald Trump in den sozialen Medien mitgeteilt.
Der Mann hatte 2009 auf einem amerikanischen Militärstützpunkt 13 Soldaten erschossen. Verteidigungsminister Pete Hegseth wollte die Hinrichtung durch ein Erschießungskommando live übertragen lassen. Der Plan hatte jedoch heftige Kritik ausgelöst.
Die Hinrichtung selbst soll wie geplant stattfinden. Es wäre die erste militärische Hinrichtung in den USA seit 45 Jahren. Zuletzt hatte das US-Militär während des Zweiten Weltkriegs einen Verurteilten durch ein Erschießungskommando hinrichten lassen.
vrt/dpa/okr