Nach den Schüssen an einer Schule im südfranzösischen hat die Terrorstaatsanwaltschaft neue Details genannt. Der 14-jährige Schüler hatte auf einen Schulleiter und eine Lehrerin geschossen.
Beide Opfer wurden verletzt und sind arbeitsunfähig. Er räumt die Tat ein, bestreitet aber, die Opfer töten gewollt zu haben. Als Motiv nennt er Rache für Mobbing durch Lehrer und Mitschüler. Das ist bislang nicht belegt.
Bei dem Verdächtigen fanden die Ermittler zahlreiche Konten in sozialen Netzwerken. Sie deuten auf eine Nähe zur sogenannten True Crime Community hin, deren Mitglieder von Morden und Tätern fasziniert sind. Der Jugendliche sagt, er sei davon beeinflusst worden, habe aber nicht in deren Namen gehandelt.
Die Staatsanwaltschaft fordert Untersuchungshaft.
belga/vk