Die Internationale Energieagentur IEA rechnet damit, dass Diesel und andere Kraftstoffe weltweit bis weit ins Jahr 2027 knapp bleiben. Vor allem das Dieselangebot stehe unter extremem Druck, warnt die Agentur. Gründe sind Lieferstörungen durch die Konflikte im Nahen Osten und Schäden an russischen Raffinerien nach ukrainischen Angriffen.
Diesel ist wichtig für Transport und Landwirtschaft. An den Zapfsäulen in Europa und den USA ist der Preis auf Rekordniveau gestiegen.
Die IEA drängt ihre Mitglieder, Notreserven freizugeben. Die G7-Staaten hatten zuvor angekündigt, bis zu 100 Millionen Barrel bereitzustellen. Der Verwaltungsrat der Agentur kommt am Donnerstag zusammen, um die Pläne zu besprechen.
belga/vk