Schüler und Studenten haben in Frankreich erneut für bessere Schulen demonstriert. Sie fordern mehr Lehrer, eine bessere Ausstattung und bessere Lernbedingungen.
In Paris und anderen Großstädten unterstützten Gewerkschaften die Proteste. Nach Angaben des Bildungsministeriums blockierten Schüler über 200 Sekundarschulen. Auch viele Universitäten sind blockiert oder geschlossen. Demnach seien 90 Prozent der Hochschulen betroffen.
Die Regierung spricht dagegen von Störungen an nur an jeder dritten Hochschule. Das Ministerium sprach von schwindendem Rückhalt für die Proteste. In Nantes und Lyon kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei.
Die Schüler verlangen zehn Milliarden Euro mehr für die Bildung. Im Haushalt sind bisher 1,2 Milliarden vorgesehen. Die Regierung sagte zusätzlich mehr als 3.000 Vertretungslehrer zu. Den Demonstranten reicht das nicht.
Die Proteste dauern seit über zwei Wochen an. Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen.
dpa/vk