In Indien hat die sogenannte "Kakerlaken"-Bewegung zu neuen Protesten aufgerufen. Der Gründer der Bewegung, Abhijeet Dipke, kündigte an, dass sich die Organisation nicht einschüchtern lassen werde.
Die Jugendbewegung protestiert gegen eine umstrittene Überprüfung der Wählerverzeichnisse. Bei Demonstrationen in Neu-Delhi waren am Samstag Tausende Menschen festgenommen worden.
Am Sonntag kam es erneut zu Protesten. Nach Medienberichten nahm die Polizei zahlreiche Studierende fest, die mit einem Demonstrationszug in die Innenstadt von Neu-Delhi ziehen wollten.
Die "Kakerlaken"-Bewegung bezeichnet sich selbst als satirische politische Initiative. Ihren Namen erhielt sie, nachdem ein Richter arbeitslose junge Menschen als "Kakerlaken" bezeichnet hatte.
dpa/mh