Bei einem Schiffsunglück vor der Küste Dschibutis sind nach neuen UN-Angaben mindestens 139 Migranten ums Leben gekommen. Damit werden jetzt noch 84 Menschen vermisst, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilte.
Das Boot war am 8. Oktober in Dschibuti gestartet und auf dem Weg Richtung Jemen, als es in der Nacht zum 9. Oktober kenterte.
Dschibuti ist der Ausgangspunkt der sogenannten östlichen Migrationsroute vom Horn von Afrika über die Meerenge Bab al-Mandab auf die arabische Halbinsel. Dort hoffen die Bootsmigranten, Arbeit und ein sichereres Leben zu finden.
dpa/mh