Brasilianische Staatsanwälte haben am Freitag Klage gegen eine Tochterfirma des Ölkonzerns Shell eingereicht.
Sie fordern mehr als 100 Millionen Dollar Schadenersatz für die tödlichen Überschwemmungen im Süden des Landes im Jahr 2024. Damals starben fast 200 Menschen, 500.000 wurden obdachlos. Shell soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft für seinen Anteil an der Erderwärmung haften. Der Konzern sei für zwei Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.
Es ist das erste Mal, dass eine nationale Staatsanwaltschaft einen Ölkonzern wegen einer Klimakatastrophe verklagt.
belga/vk