Als Reaktion auf die anhaltenden Schulproteste in Frankreich hat Premierminister Lecornu den kurzfristigen Einsatz von über 3.000 Vertretungslehrern angekündigt. Sie sollen an den Sekundarschulen eingesetzt werden, wo der Lehrermangel am dringendsten sei, teilte der Premier am Donnerstagabend mit.
Mit der Ankündigung geht die Regierung erstmals konkret auf die Forderungen der Schüler ein, die seit knapp zwei Wochen für eine bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrer und Investitionen in das Bildungswesen demonstrieren. Donnerstag waren landesweit erneut mehr als 70.000 Menschen auf die Straße gegangen.
dpa/jp