In der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika hat die Polizei mit der Räumung eines großen Migrantenlagers an einem Strand begonnen. Nach Angaben der Behörden leben dort rund 3.000 Menschen unter extrem schwierigen Bedingungen. Die Evakuierung wird von etwa 350 Polizisten sowie Soldaten und gepanzerten Fahrzeugen begleitet. Die Migranten sollen zunächst in ein Aufnahmezentrum gebracht und registriert werden.
Die Räumung des größten illegalen Migrantencamps findet wenige Tage vor dem geplanten Besuch des spanischen Königspaares in Ceuta statt. König Felipe VI. und Königin Letizia wollen die Exklave am 13. Oktober besuchen. Marokko beansprucht die Souveränität über Ceuta und das benachbarte Melilla.
belga/mh