Nach ihrer missglückten Hinrichtung wird die zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike künstlich beatmet. Das teilten die Anwälte der 50-Jährigen mit, die zuvor zwei Giftspritzen überlebt hatte.
Pike befinde sich weiterhin in Lebensgefahr und werde in einem Krankenhaus im Raum Nashville behandelt, hieß es. Das Pflegepersonal arbeite daran, ihr Leben zu retten und das injizierte Gift (Pentobarbital) aus ihrem Körper zu entfernen.
Pike sollte am Mittwochabend im US-Bundesstaat Tennessee als erste Frau seit mehr als 200 Jahren hingerichtet werden. Die Frau war 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt.
dpa/jp