US-Präsident Trump hat seine Drohung zurückgezogen, keinen Diesel mehr aus den USA zu exportieren. Ein solches Verbot habe niemals ernsthaft zur Debatte gestanden und er werde ein solches auch nicht verhängen, sagte der Präsident.
Grund für den Kurswechsel ist, dass sich die G7-Staaten am Freitag darauf geeinigt haben, bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl aus ihren Reserven freizugeben. Ein großer Teil des Diesels soll innerhalb von 20 Tagen auf den Markt kommen, der Rest verteilt über vier Monate.
Beobachter sehen als Hintergrund den US-Wahlkampf für die Zwischenwahlen im November. Trump steht wegen der hohen Treibstoffpreise in den USA unter Druck.
belga/afp/jp