Papst Leo XIV. hat sich einem italienischen Medienbericht zufolge für die Aussetzung der Hinrichtung der zum Tode verurteilten Christa Pike aus den USA eingesetzt. Der Vatikan habe darum bereits vor dem gescheiterten Hinrichtungsversuch gebeten, berichtete die Zeitung "La Repubblica". Eine Antwort habe der Heilige Stuhl allerdings nicht erhalten, hieß es weiter. Der Vatikan hat den Bericht bislang nicht bestätigt.
Die 50 Jahre alte Pike sollte am Mittwochabend mit einer Giftspritze hingerichtet werden. Doch nachdem ihr die vorgesehenen zwei Injektionen verabreicht worden waren, lebte sie weiter. Sie wurde anschließend in eine medizinische Einrichtung außerhalb des Gefängnisses gebracht.
Nach Angaben ihrer Anwälte ist der Gesundheitszustand der 50-Jährigen kritisch. Sie erhalte eine lebensrettende medizinische Behandlung, hieß es. Offen ist, warum sie die zwei Injektionen überlebte.
dpa/rop