Im US-Bundesstaat Tennessee ist eine geplante Hinrichtung in letzter Minute gestoppt worden. Die 50-jährige Christa Pike sollte als erste Frau seit mehr als 200 Jahren in dem Bundesstaat hingerichtet werden.
Kurz vor der geplanten Vollstreckung ordnete ein Berufungsgericht einen Aufschub an. Das Gericht will prüfen, ob im früheren Verfahren Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verurteilung und des Strafmaßes ausreichend berücksichtigt wurden.
Im Mittelpunkt steht dabei Pikes Aussage über traumatische Erlebnisse und Missbrauch in ihrer Kindheit. Sie war 1996 wegen des Mordes an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt worden.
dpa/mh